Die ersten Meter auf dem Canyon
Wie ich unten bereits schrieb, war ich direkt nach dem Erhalt des Bikes krank. Leider zog sich der ganze Scheiß (im wahrsten Sinne des Wortes) bis zum vergangenen Wochenende und nur langsam werde ich wieder fitter. Trotzdem ließ ich es mir gestern und auch heute bei dem geilen Oktoberwetter nicht nehmen die ersten Runden zu drehen.
Gestern fuhr ich mal ganz locker nach Bürstadt und war ziemlich erschrocken, wie ich es doch direkt in den Beinen spürte. Das hat jedoch mehrere Gründe: Zum einen bin ich nichts mehr gewohnt. Nachdem zweimal mein Fahrrad geklaut wurde, habe ich 10 Jahre auf jegliche Zweiräder (motorisiert sowieso!) verzichtet. Zum anderen saß mir einfach noch die Krankheit im Genick, was ich unterschätzt habe. Trotzdem hatte ich mich ziemlich erschrocken, dass mir bei leichtem Gegenwind die Puste ausgegangen ist. Daß ich nur zwei Toasts im Magen hatte (weil ich Angst hatte was anderes will plötzlich während der Fahrt raus), tat sein übriges. Weiterhin habe ich gar kein Geschwindigkeitsgefühl mehr und will immer recht schnell fahren.
Heute bin ich dann nur kurz nach Hofheim übers Feld gefahren und es war so, wie ich es eigentlich tags zuvor erwartet hatte: Es fuhr sich zwar nicht von alleine, aber angenehm und es strengte mich längst nicht so an. Hat einfach Spaß gemacht und ich fühle mich wohl.
An dieser Stelle aber noch einen großen Dank an Simon und Zerbe. Simon gab meinem Canyon am Sonntag noch das Feintuning, Zerbe eröffnete mir, dass ich mich nun noch an Equipment dumm und dabbisch kaufen kann.
