Okt
28
2009

Windows 7

Wie immer, wenn ein neues Betriebssystem von Microsoft erscheint, bin ich beim Wechseln ganz vorne dabei. So geschehen vor zwei Jahren, damals auf Windows Vista, und am vergangenen Wochenende auf Windows 7. Ich wechselte aber nicht in erster Linie, weil ich mit Vista unzufrieden war – ganz im Gegenteil, ich finde es nach wie vor klasse, auch wenn es nicht so schnell wie Xp sein mag. Es ist einfach mehr der Upgrade-Wahn und die Neugierde.

Windows 7 läßt sich auffallend schnell und unkompliziert installieren. Die Benutzeroberfläche ähnelt in weiten Teilen der Vista-Version, auch wenn vor allem die Taskleiste zunächst ungewöhnlich und globig wirkt. Nach einigen unverhofften Einstellmöglichkeiten sieht diese allerdings sehr schön aus und birgt nette und logische Erneuerungen in sich. Ich bin z.B. kein Fan von diesen ganzen Icons neben der Uhr. Natürlich habe ich auch schon vorher alles unnütze deaktiviert, jedoch gab es auch immer wieder Dinge, die sich nicht ausblenden ließen, ohne daß das Programm komplett geschlossen werden muß – so bei Virenscannern oder Festplatten-Pflegeprogramme. Neu ist nun, daß man wählen kann, welche nicht angezeigt werden sollen, ohne, daß das Programm geschlossen wird.
Aber das ist nur eine Kleinigkeit, aber genau hier liegt der Punkt: Mir sind keine riesengroßen Änderungen im Vergleich zu Vista aufgefallen. Insgesamt fühlt sich Windows 7 schneller an, weniger hakelig und nicht so überladen. Trotzdem war es für mich ein recht kleiner Schritt. Es scheint mir mehr als sei Vista erwachsen geworden. Was unter der Haube steckt, kann ich natürlich nicht beurteilen, aber ich denke es paßt ganz gut, wenn man Windows 7 mit einer Verschmelzung von XP, was die Performance, und Vista, was die Optik und Benutzeroberfläche angeht, vergleicht.
Nach paar Tagen kann ich ansonsten noch keine genaueren Angaben machen. Kompatibilitätsprobleme habe ich keine, alle Treiber und Programme laufen tadellos. Ich nutze weiterhin die 64bit Version, dieses mal allerdings nicht in der Ultimate, sondern in der Professional-Version – die Home reicht jedoch völlig aus für den Heimanwender.

Insgesamt bleibt aber leider zu sagen, daß sich Windows seit dem Sprung von 3.11 auf Windows 95 wenig verändert hat, was die Benutzeroberfläche angeht. Natürlich besteht keine wirklich Not, daran was zu ändern – der Klick links unten auf Start, oder heute die Windows-Kugel, ist gewohnt und praktisch, aber trotzdem bleibt die Sehnsucht nach was Neuem, was innovatives – einem richtigen Bruch eben. Eine Vorstellung habe ich darüber nicht, aber es wäre einfach nett, wenn man ein neues Windows aufspielt und denkt “das ist ja komisch” und mit der Zeit sich mehr und mehr dafür begeistern kann. Natürlich kann man dem entgegen halten, daß ich dann doch ins Apfellager wechseln soll…

Written by Sebastian in: Allgemein,Did you know?,Multimedia |

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