Inglourious Basterds
Wir waren gestern in “Inglourious Basterds”, ein Film von Quentin Tarantino, der diesmal allerdings in keiner Nebenrolle aufgetaucht ist.
Ich bin mir immernoch unsicher, wie ich den Film bewerten soll. Von der Story her fand ich ihn sehr langweilig und linear, teils sehr langatmig. Trotzdem hat er was. Wenn ich an manche Dialoge denke, wie dabei die einzelnen Charaktere portraitiert werden, mußte ich immer wieder lachen. Ich kann es nicht wirklich in Worte fassen, doch Tarantino schafft es in solch Situationen perfekt einen rießigen Hass gegenüber der Person aufzubauen. Man wartet dann sehnlichst auf die Erlösung, daß dieser endlich abgeknallt wird. Verwechseln sollte man dies allerdings nicht mit Spannung, sondern eher mit nervenquälend. Man befindet sich wie in einem Psychospiel.
Was mir gar nicht gefallen hat, war die übermäßige Brutalität. Ich mag einfach nicht (mehr) sehen, wie einem z.B. die Haare samt Kopfhaut vom Schädel geschnitten werden. Irgendwo sollte man mal eine Grenze ziehen.
Wenn man diese Art von Filme mag, wird man sicherlich von “Inglourious Basterds” begeistert sein. Ich hingegen kann für mich als Fazit nur ziehen, daß der Film eigentlich scheiße ist – eigentlich. Vielleicht weiß ich auch einfach manches nicht genügend zu schätzen, will ich allerdings auch nicht, denn ich will unterhalten werden, wenn ich ins Kino gehe.
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